Die Herausforderung
Non-Human Identities ohne Eigentümer
Servicekonten, Schlüssel und Tokens greifen auf produktive Systeme zu. Niemand ist benannt, der dafür geradesteht.
Die Herausforderung
Wo Non-Human Identities ohne Eigentümer zum Problem werden
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Konto ohne Eigentümer
Ein Servicekonto, das einem Team oder einem Funktionspostfach zugeordnet ist, gehört in der Praxis niemandem. Fragt der Prüfer nach, antwortet keiner.
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Rechte ohne Ablaufdatum
Bei Servicekonten läuft eine Berechtigung meist nie ab. Genau deshalb werden sie zur Altlast.
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Aktionen ohne Zuordnung
Nutzen drei Teams ein Konto gemeinsam, lassen sich seine Aktionen im Protokoll nicht unterscheiden. Die DORA-RTS verlangen, dass jede Handlung einem Nutzer zugeordnet werden kann.
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Austritt ohne Nachfolge
Geht die verantwortliche Person, bleibt das Konto aktiv und verwaist. Wird es stattdessen abgeschaltet, steht ein Geschäftsprozess still, den niemand anhalten wollte.
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Auswirkungen
Die Auswirkungen fehlender Eigentümer
Ohne benannten Menschen gibt es keine Verantwortung. Niemand bestätigt Bedarf und Rechte, und niemand entzieht sie, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.
- Kein Ansprechpartner in der Prüfung
- Rezertifizierungen, die niemand bestätigt
- Rechte bleiben nach Wegfall des Zwecks bestehen
- Aktionen lassen sich keinem Nutzer zuordnen
- Abschalten gefährdet laufende Geschäftsprozesse
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Unser Ansatz
Ein Mensch, eine Vertretung, eine Anwendung
Jede Non-Human Identity bekommt genau einen namentlich benannten Eigentümer, eine Vertretung und eine Anwendung in der Konfigurationsdatenbank als Anker. Eine Nachfolgekette regelt, was beim Austritt des Eigentümers geschieht.
- Register mit Zweck, Eigentümer, Zielsystemen und letzter Nutzung
- Eigentümer ist eine natürliche Person, keine Gruppe
- Benannte Vertretung als Pflichtangabe bei der Anlage
- Befristete Eigentümerschaft, verbunden mit der Rezertifizierung
- Nachfolgekette mit drei Gliedern statt Abschaltung
Ergebnisse
Was benannte Eigentümer bewirken
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Klare Verantwortung
Für jede Non-Human Identity steht fest, wer bestätigt, anhält und überträgt. Der Prüfer bekommt einen Namen statt einer Abteilung.
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Prüffähige Zuständigkeit
Rollen für Vergabe, Überprüfung und Entzug sind zugewiesen und dokumentiert, wie es Artikel 21 Buchstabe e der DORA-RTS verlangt.
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Betrieb ohne Unterbrechung
Tritt ein Eigentümer aus, läuft die Non-Human Identity weiter. Die Frage nach dem Nachfolger wandert nach oben, kein Geschäftsprozess wartet darauf.
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Weniger Altlasten
Befristete Eigentümerschaft und regelmäßige Bestätigung sorgen dafür, dass nicht mehr benötigte Konten auffallen und entzogen werden.
Vorgehen
Von der Bestandsaufnahme bis zur Nachfolgekette
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01
Bestandsaufnahme
Register aller Servicekonten, technischen Benutzer und KI-Agenten mit Zweck, Zielsystemen und letzter Nutzung.
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02
Eigentümer zuordnen
Jede Non-Human Identity erhält einen namentlich benannten Eigentümer, eine Vertretung und eine Anwendung als Anker.
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03
Nachfolgekette festlegen
Erst die Vertretung, dann der Verantwortliche der Anwendung, dann der Linienvorgesetzte mit Frist. Läuft die Frist ab, geht die Eigentümerschaft eine Ebene höher.
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04
Rezertifizierung anbinden
Die Eigentümerschaft ist befristet und wird über die Rezertifizierung bestätigt. Wer nicht fristgerecht bestätigt, gibt sie an das nächste Glied ab.
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05
Nachweis und Betrieb
Abgleich mit den DORA-RTS und laufende Pflege im IAM, damit neue Konten gar nicht erst ohne Eigentümer entstehen.
Bereit für den nächsten Schritt
Erstgespräch zu Ihren Servicekonten
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